Studenten auf Wohnungssuche

ARAG Experten informieren ?ber Wohnformen f?r Studenten

Die H?lfte der rund 2,3 Millionen Studenten lebt laut Deutschem Studentenwerk in einer Wohngemeinschaft (WG), 18 Prozent in Einzelzimmern in Flurgemeinschaften und knapp zehn Prozent nutzen eins von gut 200.000 Wohnheim-Zimmern. W?hrend die einen vor allem Kosten sparen m?ssen, w?hlen andere diese Lebensform, um soziale Kontakte zu kn?pfen. Welche Wohnformen es gibt und was es bei WGs vertraglich zu beachten gilt, wissen die ARAG Experten.

Wohnheime
Viele Wohnheime werden von den jeweiligen Studentenwerken betrieben. Die Ausstattung reicht von m?blierten kleinen Zimmern und gemeinsam genutzten R?umen wie K?che, Dusche, WC bis hin zu eigenen voll ausgestatteten Appartements. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Angebote f?r Studenten mit Kindern. Dabei sind Wohnheime im Vergleich zu anderen Wohnformen durchaus bezahlbar und besonders beliebt. Laut Deutschem Studentenwerk betr?gt die durchschnittliche Bruttowarmmiete rund 260 Euro im Monat. Daher raten die ARAG Experten, sich fr?hzeitig beim Studentenwerk vor Ort um ein Zimmer zu bewerben. Dar?ber hinaus gibt es auch Wohnheime, die von konfessionellen Tr?gern betrieben werden. Wenn die M?glichkeit besteht, raten die ARAG Experten, sich vor Ort ein Bild von der Einrichtung zu machen. Veranstaltungsangebote oder Gemeinschaftsr?ume k?nnen viel ?ber die Art des Miteinanders verraten.

Wohnen f?r Hilfe
Auf dem Wasser hei?t das Prinzip „Hand gegen Koje“ und ist unter Mitseglern sehr verbreitet. Das Projekt „Wohnen f?r Hilfe“ funktioniert ?hnlich: Studenten d?rfen g?nstig oder kostenfrei wohnen und helfen daf?r bei allem, was in Garten und Haushalt so anfallen kann. Vor allem ?ltere Menschen nutzen diese Art der Wohngemeinschaft und stellen freien Wohnraum zur Verf?gung. Art und Umfang der Arbeit werden dabei genau festgelegt, ebenso wie der Preis des Zimmers. Nach Information der ARAG Experten k?nnen Studenten mit etwa einer Stunde Arbeit pro Monat pro Quadratmeter Wohnraum rechnen. F?r ein 15 Quadratmeter gro?es Zimmer m?ssen also etwa 15 Stunden im Monat Hilfe geleistet werden.

Wohngemeinschaft mit mehreren Hauptmietern
Es gibt grunds?tzlich drei Arten von WG-Mietvertr?gen. Die wohl verbreitetste Form ist ein Vertrag, in dem alle Mieter als Hauptmieter den Mietvertrag unterschreiben. So haben alle Mitbewohner die gleichen Rechte und Pflichten. Doch das kann nach Auskunft der ARAG Experten durchaus t?ckisch sein: Gibt es beispielsweise Mietr?ckst?nde, haften alle WG-Bewohner gesamtschuldnerisch, d.h. der Vermieter kann sich aussuchen, welcher seiner Mieter die Schulden begleichen muss. Auch kann es kompliziert werden, wenn ein Mitbewohner ausziehen m?chte, denn der Vertrag kann nur von allen Mietern gemeinsam gek?ndigt werden. Ist im Vertrag allerdings explizit festgehalten, dass es sich um eine Wohngemeinschaft handelt, k?nnen sich die verbleibenden Mitglieder problemlos einen neuen Mitbewohner suchen. Hier muss allerdings der Vermieter zustimmen.

Wohngemeinschaft mit einem Hauptmieter
Eine weitere Variante ist der Vertrag mit einem Hauptmieter, der vertraglich fixiert untervermieten darf. Lediglich der Hauptmieter unterzeichnet den Mietvertrag und zahlt alleine die Miete. Allerdings haftet er auch alleine, wenn es Probleme etwa mit Mietr?ckst?nden oder Renovierungen gibt. Seine Mitbewohner sind lediglich Untermieter mit einem entsprechenden Untermietvertrag f?r einzelne Zimmer. Der Hauptmieter kann den Untermietvertrag ohne Zustimmung des Vermieters k?ndigen. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass der Vermieter ein Mitspracherecht bei einem neuen Mitbewohner hat; er darf diesen aber nicht willk?rlich ablehnen.

Separate Mietvertr?ge
Bei dieser Variante schlie?t der Vermieter mit jedem einzelnen Mitbewohner einen separaten Vertrag ab. Das hei?t aber auch, dass er unter Umst?nden einen neuen Mieter aussucht, wenn einer der Bewohner seinen Mietvertrag k?ndigt und auszieht. Daf?r haften die WG-Mitglieder nicht gesamtschuldnerisch, wenn es zu Problemen kommt, denn jeder haftet laut ARAG Experten nur f?r seinen Vertrag. Das kann auch bei den Nebenkosten ein Vorteil sein, weil der Vermieter diese mit jedem Mieter separat abrechnen muss.

Hausratversicherung f?r die WG
Oft sind Studenten und Auszubildende ?ber die Hausratversicherung ihrer Eltern mitversichert, wenn sie w?hrend ihrer Ausbildung an einem anderen Ort leben. Hier gibt es allerdings Obergrenzen f?r einen Schadensersatz, den man unbedingt bei der Versicherung erfragen sollte. Sind diese zu niedrig, kann es sinnvoll sein, eine eigene Versicherung f?r den eigenen Hausstand abzuschlie?en. Ob es sinnvoll ist, nur f?r das eigene WG-Zimmer einen Vertrag abzuschlie?en oder f?r die ganze Wohngemeinschaft, ist abh?ngig davon, ob man Einzel-, Haupt- oder Untermieter ist und wie viele WG-Mitbewohner es gibt. Die ARAG Experten raten, den Vertrag unbedingt an die individuelle Mietsituation anpassen zu lassen bzw. den Vertrag anzupassen, sobald sich am Mietverh?ltnis etwas ?ndert.

Haftpflichtversicherung in einer WG
Auch hier sind junge Menschen je nach Vertrag bis zum 27. oder gar 30. Lebensjahr ?ber ihre Eltern mitversichert, w?hrend sie in der ersten Ausbildung bzw. im ersten Studium sind. Laut ARAG Experten greift eine Haftpflichtversicherung im Fall einer Wohngemeinschaft immer dann, wenn der eine Mitbewohner den Gegenstand eines anderen Mitbewohners aus Versehen besch?digt. Handelt es sich jedoch um gemeinsam genutzte Ger?te, wie etwa einen Thermomix, ist dieser Schaden in der Regel vom Vertrag ausgeschlossen, egal, wem das Ger?t geh?rt.

Was Studenten beim Umzug beachten sollten unter:
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